Sonntag, 07. Februar 2010

In Linz beginnt nichts


Gestern war ich mit Martin und Ewald in Linz um die Highlights und Trends der Motorradsaison 2010 zu erkunden. Leider war die Messe ziemlich enttäuschend: abgesehen vom KTM 125er Prototypen gab es kaum etwas Neues zu sehen. Grad mal die S1000RR und die RC8R Akrapovic Replica haben mein Gemüt kurz erfreut. Ein Besuch in der 2Rad Börse und bei BMW Wien hätte aber eigentlich auch gereicht.
Umso unterhaltsamer war dann die Heimfahrt in Mitten der Skiurlauber. Auf jedem dritten Auto ein Thule Sarg, gelangweilte Kinder hinter beschlagenen Scheiben, genervte Familienväter am Steuer und Ehefrauen am Beifahrersitz, die ganz offensichtlich an den Wäscheberg dachten, den sie heute bewältigen mussten.

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Mittwoch, 13. Jänner 2010

Steinzeit

Heute mußte ich für meine Verhältnisse sehr früh raus. Bloßfüßig in die Küche taumelnd habe ich, auf den einen oder anderen Gassenhauer hoffend, das Radio eingeschaltet. Während ich an meiner Espressomaschine hantierte vernahm ich dann die Schreckensmeldung: Michael Bublé ist ein Jazz-Sänger!
Ich muß dazu anmerken, dass ich jeden Morgen die Evolution nachvollziehe: vom Einzeller über den Primaten bis hin zum Menschen erlebe ich Darwins Theorie. Um mich im Einzeller-Stadium nicht zu überfordern höre ich bis nach dem Duschen Radio Energy, danach Superfly und zum Kaffee dann Radio Wien (ich will ja nicht mit den ganzen anderen Deppen im Stau stehen).
Die Schreckensmeldung ereilte mich bereits vor dem Duschen und so mußte ich während des Duschens ständig darüber nachdenken: wenn Bublé Jazz ist, was ist dann der Mensch? Warum dusche ich überhaupt und wieso sagen alle "macht Sinn" statt "ergibt Sinn"? Soll ich mir die Haare waschen oder lieber wieder die Sonnenbrille als Haarreifen missbrauchen?
Morgen mache ich es besser und verzichte auf das Radio, singe unter der Dusche, denke mir, dass Michael Bublé der schwule Freund von André Rieux ist, freue mich des Lebens und vergesse nicht auf den Espresso, den ich kurz zuvor angefertigt habe.

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Sonntag, 27. Dezember 2009

Zurück zur Arbeit!


Weihnachten, das zu feiern ich ohnhin wenig Antrieb hatte, ist vorbei. Den heiligen Abend zum Beispiel habe ich verschlafen, obwohl bzw. weil ich zuvor meinen üblichen Friedhofsbesuch gemacht habe. Der heilige Abend am Friedhof ist schön und erbaulich, weil die vielen Besucher, die kurz vor der Sperrstunde kommen, so eine friedliche Stimmung verbreiten.
Die Feiertage danach waren auch sehr anders, als die letzten 33. Von der Stille habe ich jedenfalls mehr als dieses Foto mitgenommen.

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