Montag, 24. April 2006

Second Skin und Glatze

Dem üblichen Rhythmus widersprechend poste ich diesmal am Montag statt am Freitag. Die vergangene Woche war - die Arbeit betreffend - für mich eine recht kurze, da halfen auch die Überstunden am Freitag nichts.
Die Welt ist zwar nicht so klein, wie ein Sprichwort es einem immer weismachen will, aber ab und zu trifft man in den ungewöhnlichsten Situationen auf Menschen aus der eigenen Vergangenheit. So begab es sich zum Beispiel, dass der Telekom-Techniker, der am Donnerstag zur Inode-seitigen Entbündelung kam, der ehemalige Stabswachtmeister E. aus der Starhembergkaserne war. Ist ja immerhin schon 10 Jahre her, dass ich Volk und Vaterland gedient habe. Den Tipp, den uns Jungmännern damals StbWm E. - die feldschuhbedingten Blasen betreffend - gab, habe ich bis heute nicht vergessen: "Burschen, pickt's euch des Second Skin auf die Blodern!" Ich hab die Dinger zum Glück nicht gebraucht.
Martinchen habe ich letzte Woche wohl sehr getroffen, als ich ihm sagte, dass er eine Glatze bekommt. Deshalb folgende Gegendarstellung: Es ist nicht richtig, dass Martinchen eine Glatze bekommt. Vielmehr ist wahr, dass er sich beim Haareschneiden wohl etwas zu Nahe an die Kopfhaut herangewagt hat und deshalb der optische Eindruck entstanden ist, dass sich eine Glatze entwickeln könnte. Man soll eben nicht selbst mit dem Haarschneideapparat am Kopf herummachen. Das Strickhauberl möge ihm erspart bleiben ...

Sonntag, 16. April 2006

Planespotting


Eigentlich wollten wir ja Martinchens Benzinbuggy heute auswintern und haben deshalb spontan beschlossen nach Schwechat zu fahren. Nebenbei wollte ich ein wenig Flugzeuge fotografieren. Dummerweise waren die Empfängerakkus vom Buggy bald leer, so wurde aus unserem Ausflug eine reine Spotting-Session. Mit meiner schrecklichen Kamera (Danke, Olympus!) macht Planespotten nur bedingt Spaß. Trotzdem sind heute einige recht gute Fotos entstanden. Sie sind in der Bildergalerie zu bewundern.

Labels:

Freitag, 14. April 2006

Casual Friday

Wie die Zeit vergeht - schon wieder Freitag, gut so! Langsam manifestiert es sich, dass ich immer nur Freitags dazukomme, hier etwas zu posten. Ich blicke in einen entspannten Freitagnachmittag, der Karfreitag ist hier noch ein deutlich ruhigerer Arbeitstag. Dem Anlaß widersprechend habe ich heute Früh beschlossen, in bequemer Adjustierung zur Arbeit zu gehen - Junghänsel-Outfit also. Die Trafikantin in meiner Stammtrafik hat das neulich mit "Sie sehen von Mal zu Mal jünger aus!" kommentiert.
Nicht nur der Gedanke an den Nachmittag bereitet ein entspanntes Gefühl, auch das lange Wochenende wird nett. Ich werde mit Martin musizieren, vielleicht bringen wir bei dem Lied, das wir letzte Woche begonnen haben, etwas weiter. Meine Wohnung könnte einen D-Check vertragen und zum Autohändler wollte ich auch - "probesitzen". Ein langer Lauf am Sonntag wäre fein und richtig ausschlafen werde ich auch. Der iPod ist mit frischer Musik aufgefüllt ... was braucht man mehr zum glücklich sein? Ich weiß es: aber sie kommt ja am Dienstag wieder!

Freitag, 07. April 2006

Providerwechsel abgeschlossen

Der Wechsel von UTA zu Inode ist abgeschlossen, die Website ist jetzt wieder in vollem Umfang online, alle Links funktionieren wieder!

Labels:

Donnerstag, 06. April 2006

Danke, Siemens!

Seit 4 Tagen funktioniert die Ampelanlage am Matzleinsdorferplatz nicht. Bis heute habe ich mich gefragt, ob das einfach niemand reparieren kann, oder ob es sich für eine Strafaktion für einige Polizisten handelt, die nun seit Tagen mindestens zu Dritt händisch den Verkehr regeln müssen. Heute Früh habe ich dann gesehen, woran es liegt: die Firma Siemens scheint für die Ampelsteuerung verantwortlich zu sein!
Ich weiß, ich weiß, es gibt Siemens Telekommunikationstechnik, Siemens Regeltechnik, Siemens Medizintechnik, Siemens Mobiltelefone (bald Benq), etc. Geschäftsbereiche, die miteinander nichts zu tun haben, wie mir Mitarbeiter von Siemens stets versichert haben. Wenn sich aber all diese angeblich unabhängig voneinander agierenden Firmen mit dem Wörtchen Siemens schmücken, ist das für mich Grund genug, sie auch alle in einen Topf zu werfen. Und nach allem, was ich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit mit Siemens erlebt habe, wundert es mich überhaupt nicht mehr, dass eine der am stärksten frequentierten Gürtelkreuzungen tagelang händisch geregelt werden muß.

Mittwoch, 05. April 2006

Providerwechsel

Kaum zu glauben: ich habe Gestern und Heute wegen ein paar Rückfragen bei meinem neuen Provider angerufen und war auf das übliche Spiel eingestellt: sehr höfliche Mitarbeiter am Telefon, stundenlange Begrüßungsfloskeln und die Abfrage von Kunden- und Auftragsnummern um dann festzustellen, dass der nette Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung noch weniger Ahnung von der Materie hat als ich. Meist endet das Spiel dann mit missglückten Weiterverbindungsversuchen oder einem versprochenen Rückruf.
Nicht so bei Inode! Keine stundenlangen Warteschleifen und eine kompetente Auskunft innerhalb von ein paar Minuten. So mag ich das. Ganz anders hingegen war die Geschichte mit UTA: vor einigen Monaten wollte ich eine von mir nicht mehr benötigte Zusatzmailbox kündigen. Eigentlich sollte ich das ja auch selbst über eine Website erledigen können, aber ausgerechnet das funktionierte bei meinem Account nicht. Desahlb schickte ich ein hübsches Fax an UTA. Die Reaktion folgte prompt: versehentlich wurden alle Mailboxen und auch die ADSL - Verbindung gelöscht. Nach einem Anruf und einer Woche war dann wieder alles da - einschließlich der gekündigten Mailbox! Ein weiteres Fax von mir wurde scheinbar nicht einmal zur Kenntnis genommen.
In ein paar Tagen ist es soweit: die Domain stirner.at wird dann von Inode gehostet. Es kann deshalb vorkommen, dass meine Website kurzfristig nicht verfügbar ist. Auch meine E-Mail Adresse wird für kurze Zeit nicht funktionieren, ich hoffe, dass es sich dabei nur um ein paar Stunden handelt.

Labels:

Montag, 03. April 2006

Max @ Wikipedia

Ich glaube, Martin hat damals gerade geschlafen, als im Radio ein Bericht über Wikipedia lief. Wir waren unterwegs von Berlin nach Wien, beide gezeichnet von den überwiegend nächtlichen Aktivitäten, und haben einander deshalb beim Fahren abgewechselt. Wikipedia ist eine sinnvolle Entwicklung, die das Internet ermöglicht hat: Wissen wird geteilt und verbreitet. Da das alles ohne direkte Moderation geschieht, ist Wikipedia mehr als alle anderen Online-Lexika real-time. Oder so ähnlich. Zwar hat es mich seit dem interessiert, wie sich das Mitwirken an Wikipedia wohl gestalten würde, doch fehlte mir bisher die Motivation. Heute bin ich nun beim Surfen zufällig über einen Artikel gestolpert, bei dem ich einfach mitwirken musste: Virtuelle Fluggesellschaften. Den geneigten Leser wird es vielleicht interessieren, was nun aus dem Artikel geworden ist, nachdem ich ihn durch mein Wissen bereichert habe; hier der Link.

Labels:

Mo-ti-va-tion!

Für alle, die Montagmittag immer noch nicht in die Gänge gekommen sind gibt's hier ein Motivationsvideo. Also: in die Hände spucken und loshackeln. Wer nicht so schwitzt wie Steve Ballmer ist ein fauler Sack!