Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnacht

Am heiligen Abend auf den Friedhof zu gehen ist grandios! Manche Verlegenheitsbesucher haben bei jedem Grab eine Kerze angezündet und wissen gar nicht, wie schön der Friedhof kurz vor der Sperrstunde ist.
Das Grab meines Vaters zu besuchen, bevor ich mit meiner Familie Weihnachten feiere, ist mir sehr wichtig. Erst wenn ich die vielen Lichter gesehen habe und als einer der letzten den Friedhof verlasse beginnt für mich Weihnachten.

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Sonntag, 21. Dezember 2008

Kronen Zeitung

In der heutigen Kronen Zeitung war ein Artikel über meinen ehemaligen Arbeitgeber abgedruckt. Die Erfolgsgeschichte - so der Titel - klang ja recht beeindruckend. Für das so erfolgreiche Krankenhaus zu arbeiten war aber ungefähr so sexy wie Otto Wanz und so berauschend wie Leitungswasser.
Die kommenden Weihnachtsfeiertage werde ich mit meiner Familie verbringen, danach aber - am 27. Dezember - sofort wieder meine Arbeit weiterführen. Für meinen aktuellen Arbeitgeber zu arbeiten ist nämlich so sexy wie Heidi Klum und so berauschend wie Dom Perignon gleichzeitig!

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Mittwoch, 10. Dezember 2008

Verzeih mir

Das erste Wort meiner letzten drei Posts war: kürzlich, gestern und heute. Schrecklich!
Einen Text so anzufangen ist eigentlich nur dann erlaubt, wenn man zwischen 10 und 14 Jahre alt ist und zum Schreiben gezwungen wird. Den Rest habe ich mir erst gar nicht mehr durchgelesen, weil er womöglich so schlecht ist, dass ich um mein Augenlicht fürchten muss.
Bei den paar Leuten, die meine Website regelmäßig besuchen, könnte ich mich locker innerhalb eines Abends im Rahmen eines persönlichen Besuchs inklusive Überreichung eines Geschenkkorbs entschuldigen, dank statischer IP-Adressen und Namensauflösung kenne ich die Opfer.
Die dümmste Formulierung der Gegenwart stammt aber ausnahmsweise nicht von mir: Gemeinsam sind wir mehr.
Alleine sind wir einsam, Groß sind wir nicht klein und Heute ist nicht gestern stammt allerdings von mir. So dumm diese Phrasen auch sind - Orange würde sie vom Fleck weg kaufen. Und besser als kürzlich, gestern und heute sind sie allemal.

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Dienstag, 02. Dezember 2008

And the Oscar goes to ...

Kürzlich habe ich an dieser Stelle über das Unvermögen einiger Menschen mit Kommunikationsmitteln umzugehen berichtet. Heute Früh erhielt ich im Büro einen Anruf von einer Person, die keine Rufnummer mitgesandt hat und ich pflege solche Anrufe - beruflich wie privat - niemals zu entgegenzunehmen. Die Möglichkeit eine Nachricht zu hinterlassen hat der Anrufer nicht genutzt. Dieses Spiel wiederholte sich im Laufe des Vormittags etwa 25 Mal, pünktlich um 12 Uhr stellte der Telefonterrorist sein Treiben ein um es ab 12:30 Uhr fortzusetzen.

Ich möchte dem armen Call-Center Trampel nun feierlich den 1. "Max-Stirner-Preis für besondere Dummheit im Umgang mit einem Telefonapparat" verleihen. Der Preis ist mit einer Dose Bergkönig dotiert und kann gegen einen Regiebeitrag von 45 Cent in jeder Hofer-Filiale abgeholt werden.

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